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Italo-Welt

Mit dem eigenen Auto die Rennpiste (un)sicher machen – was es für Interessenten zu beachten gilt

Mit dem eigenen Auto eine Rennstrecke unter die Räder zu nehmen, ist der Traum vieler Motorsportfans. Die gute Nachricht: An vielen Orten ist dies in Deutschland relativ unkompliziert möglich. Allerdings sollten vorher einige Vorkehrungen getroffen werden, damit das Abenteuer auch wirklich zum Erfolg wird. Dies betrifft in erster Linie die technischen Maßnahmen. Aber auch die eigenen Fähigkeiten zu hinterfragen, gehört zu den Voraussetzungen, um sich den Traum zu erfüllen.

Welche Rennstrecken bieten sich an?

Bevor das Vergnügen losgehen kann, gilt es zunächst die passende Strecke für das Vorhaben zu finden. In Deutschland kommt dafür eine ganze Reihe an Möglichkeiten in Betracht. Worauf die Wahl letztlich fällt, hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab. Zu nennen wären hier beispielsweise die geografische Lage oder der Preis. Letzterer schwankt zwar je nach Anbieter, dennoch halten sich die Ausgaben in Grenzen.

In der Regel belaufen sie sich auf 25-30 Euro pro Runde für das Fahren auf einer Rennstrecke. Damit sind mehrere Runden, auf denen man sich mit dem eigenen Auto wie ein richtiger Rennfahrer fühlen kann, im preislichen Rahmen. Besonders beliebt sind Strecken wie der legendäre Nürburgring in Rheinland-Pfalz oder der Hockenheimring in Baden-Württemberg. Allerdings bietet nicht jede Strecke zu jeder Zeit den Service an. Sich im Vorfeld Informationen einzuholen, ist daher der beste Weg, um auf der sicheren Seite zu sein.

Die technischen Voraussetzungen schaffen

Das eigene Auto über die Rennstrecke zu jagen, verlangt dem Fahrzeug einiges an Arbeit ab. Dementsprechend sollten die passenden Voraussetzungen gegeben sein, um den vollen Spaß erhalten zu können. Grundlegende Teile wie die Bremsen oder die Reifen müssen im Vorfeld auf Herz und Nieren geprüft werden. Zudem gilt es, den passenden Reifendruck zu finden, damit der maximale Fahrspaß entstehen kann.

Teile, die abfliegen könnten, sollten vor der Fahrt über die Rennstrecke besser entfernt werden. Dies betrifft zum Beispiel die Radkappen, die ansonsten ein potenzielles Risiko darstellen. Selbiges gilt für Stahlfelgen, wodurch obendrein etwas an Gewicht eingespart wird. Weiterhin empfehlen Experten einen Rennhelm für die Durchführung. Obwohl dieser nicht vorgeschrieben ist, schafft er mehr Sicherheit und kann im Extremfall Leben retten.

Die Fähigkeiten richtig einschätzen

Auch wenn es im Fernsehen traumwandlerisch sicher aussieht – ein Auto über eine Rennstrecke zu steuern, erfordert jede Menge Geschick. Die Profis aus Formel 1 und Co. haben jahrelange Erfahrung im Umgang mit hochmotorisierten Fahrzeugen und verstehen ihr Handwerk. Der Hobbyfahrer hingegen neigt eher zur Selbstüberschätzung und bringt sich so unnötig in Gefahr. Vor einer brenzligen Kurve lieber etwas mehr abzubremsen ist im Sinne der Sicherheit daher eine gute Idee.

Auch aus finanziellen Gründen ist ein Fahren am Maximum nicht sinnvoll. So wird nicht nur der Verschleiß erhöht. Im Falle eines Unfalles fallen mitunter hohe Gebühren für die Bergung an. Nicht jede Versicherung ist bereit, den Schaden zu übernehmen. Richtig unangenehm wird es, wenn andere Personen durch ein Fehlverhalten verletzt werden. Hier kann die Versicherung den Verursacher in Haftung nehmen, wodurch hohe Eigenbeteiligungen fällig werden. Wenn die genannten Tipps allerdings beherzigt werden, steht dem Fahrspaß nichts mehr im Wege. 

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